Der 3D-Druck als disruptive Technologie – Richard Hagl von der Phaenom GmbH liefert bei Workshop Antworten

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Die 3D-Drucktechnologie hält in immer mehr Bereiche der Wirtschaft Einzug und ist aus vielen Arbeitsprozessen und Produktionstechniken nicht mehr wegzudenken. Doch noch immer herrscht bei vielen Unternehmern Unsicherheit über Chancen und Risiken dieser technologischen Entwicklung. Richard Hagl von der Phaenom GmbH brachte im Rahmen eines von der Hochschule Neu-Ulm unter dem Titel 3D-Druck — Eine potentiell disruptive Technologie! durchgeführten Workshops das anwesende Fachpublikum auf den aktuellen Stand der Entwicklung.

Sie sind aus vielen industriellen Arbeitsprozessen kaum noch wegzudenken: 3D-Drucker ©Pixabay

 

Mittelpunkt der von der HNU – University of Applied Sciences durchgeführten Veranstaltung waren der 3D-Druck und seine Auswirkungen auf die Wirtschaft. Im Rahmen des eintägigen Workshops hielt auch Richard Hagl, Gründer und Geschäftsführer der Münchener Phaenom GmbH einen Vortrag zum Thema. Unter dem Titel 3D-Druck für Unternehmer, technische Möglichkeiten und unternehmerische Betrachtungen referierte er über die sich unter dem Eindruck der neuen Technologie wandelnden Geschäftsmodelle von Unternehmen.

Der Autor des Buches »Das 3D-Druck-Kompendium: Leitfaden für Unternehmer, Berater und Innovationstreiber« (Springer-Verlag, 2. Auflage, 2015) zeigte auf, inwieweit der 3D-Druck bestehende Geschäftsmodelle beeinflusst und für die Entstehung gänzlich neuer Geschäftsfelder sorgt. Den Teilnehmern wurde dabei auf anschauliche Weise dargelegt, wie sie die Chancen des 3D-Drucks effizient, zum richtigen Zeitpunkt und gewinnbringend nutzen können. Denn die Fokussierung auf den 3D-Druck nur um der Technik willen bringt nach Aussage des Technologie-Experten wenig, denn für Richard Hagl „ist ein Produkt stets nur so gut wie das dahinterstehende Geschäftsmodell.“

Dabei sind die Vorteile der Technik offensichtlich: Sie erlauben eine effektive Produktion auch kleinster Stückzahlen, weshalb der 3D-Druck prädestiniert für die Herstellung von Prototypen und Kleinserien ist. Darüber hinaus ermöglicht der 3D-Druck eine hohe Bauteilkomplexität, die mit anderen Verfahren nur schwer oder gar nicht gefertigt werden können.

Weitere Bestandteile der Veranstaltung waren die praxisnahe Vorstellung von Unterschieden und Funktionalitäten der diversen 3D-Druckverfahren, wie beispielsweise Stereolithografie oder Selective Laser Melting. Auch die juristische Behandlung des 3D-Drucks wurde thematisiert, wobei ein Fokus auf Fragen zur Einhaltung von Copyrights und der Produkthaftung lag. Auch dies trug dazu bei, dass der Workshop den Teilnehmern viele neue und nützliche Erkenntnisse mit auf den Weg geben konnte.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz informiert sich bei der Phaenom GmbH über die Auswirkungen des digitalen Wandels

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Während seiner Wahlkampf-Tour durch Bayern informierte sich der SPD-Politiker bei dem Münchener IT-Unternehmen über die Chancen der digitalen Transformation für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland. Der Besuch ist ein weiterer Beleg für die hohe Priorität, die Politiker dem digitalen Wandel inzwischen beimessen. Im Rahmen des Gesprächs präsentierten ihm Christian Herrmann und Richard Hagl, beide Geschäftsführer der Phaenom GmbH, innovative Lösungswege aus den Bereichen Virtual und Augmented Reality, mit denen der Wandel erfolgreich gestaltet werden kann.

v.l.n.r.: Dieter Reiter und Martin Schulz mit den beiden Phaenom-Geschäftsführern Richard Hagl und Christian Herrmann im Innovation Lab des Unternehmens ©Phaenom GmbH

Eigens zur anschaulichen Präsentation ihrer innovativen Softwarelösungen hat die Phaenom GmbH ein Innovation Lab in ihren Büroräumen eingerichtet, in dem sich Martin Schulz mit den neuen virtuellen Welten vertraut machte. Mit der Vorführung des für ein Logistikunternehmen entwickelten Flight Controllers wurde anschaulich ein interaktiver Virtual Reality-Rundflug durch das Produktangebot des Herstellers gezeigt. Der Einsatz der ebenfalls von Phaenom entwickelten Multi-User EMC-Technologie ermöglichte es den während der Präsentation anwesenden Pressevertretern, die individuell durch Gesten und Kopfbewegungen gesteuerte Anwendung live über ein großes Display mitzuverfolgen.

Angesprochen auf weitere Anwendungsmöglichkeiten wies Christian Herrmann auf das breite Einsatzspektrum der EMC-Technologie hin. So können beispielsweise in der virtuellen Beaufsichtigung des Anlagenbaus oder beim ortsunabhängigen Einsatz einer animierten 3D-Immobilienbegehung Prozesse enorm verschlankt und dadurch Kosten sowie zeitlicher Aufwand gesenkt werden

In einem weiteren Showcase zeigten die Macher von Phaenom ausführlich, wie Beschäftigte eines Lagers Produkte und Teile mit Hilfe von Microsofts HoloLens effizient für den Einsatz in der Montage oder den Versand bereitstellen können. Besonders für Unternehmen aus Maschinenbau oder Automobilbranche bietet sich Martin Schulz zufolge ein Einsatz dieser Lösung zur Prozessoptimierung an. Neben produktivitätssteigernden Effekten hat das innovative System zudem Vorteile im Hinblick auf die Ergonomie der im Lager beschäftigten Personen, was die Technik zu einer gleichzeitig effizienten und sozialverträglichen Lösung Made in Germany macht.

Der SPD-Politiker strich dabei heraus, dass gerade Letzteres im Hinblick auf den intensiven Wettbewerb zwischen Deutschland und den USA um innovative Geschäftsmodelle in den digitalen Märkten von besonderem Interesse sei. In diesem Zusammenhang machte Martin Schulz deutlich, dass in Deutschland weniger die Anschubfinanzierung das Problem sei, sondern dass es aufgrund der im Vergleich zu den USA niedrigeren Investitionsfreude häufig an Wachstums- und Wagniskapital mangele. Dies zu ändern sei ein Teil seiner politischen Agenda.

VR-Erlebnis bei „Wings for Life“-Lauf

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Wie in vielen andren Städten fand auch in München am 7. Mai der bereits 4. Wings for Life-Lauf  statt, mit dem Spendengelder für die Rückenmarksforschung gesammelt werden. Zeitgleich gingen in 58 Ländern die über 155.000 Läufer an den Start.

Die Besonderheit des Wings for Life-Runs ist, dass die Teilnehmer keine feste Strecke zurücklegen, sondern so lange laufen, bis sie von einer beweglichen Ziellinie in Form des sogenannten Catcher Cars eingeholt werden.

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